Unsere Kandidierenden für den Stadtrat Dinklage.


Mein Name ist Mirja Morthorst, bin 53 Jahre alt, verheiratet, mit vier erwachsenen Kindern.
2021 wurde ich, zusammen mit meinem Mann, in den Dinklager Stadtrat gewählt und engagiere mich seitdem mit vollem Herzen für unsere liebenswerte Stadt.
Obwohl wir im Moment noch die kleinste Fraktion im Stadtrat sind und alle Ausschüsse und Arbeitskreise zu zweit wuppen, konnten wir in viele Entscheidungen grüne Farbe einbringen. Das erreicht man durch konstruktive Zusammenarbeit und realistische Argumente und Expertisen. Man kann im Kleinen mehr erreichen in der doch sehr konservativen Politik dieses Landkreises.
Sehr gerne möchte ich daran weiterarbeiten! Für die nächste Periode stehen bei mir, unter vielen anderen Dingen, an denen wir bereits arbeiten, folgende im Vordergrund:
- Innenstadt: Unsere Innenstadt braucht grüne Aufenthaltsqualität, mit schattierenden Bäumen über Aufenthaltsflächen und beruhigtem Verkehr vor der Eisdiele und Barrierefreiheit für unsere vielen RollstuhlfahrerInnen. Mehr Lebensqualität, auch gegen den Leerstand.
- Stärkung und Erweiterung des Ehrenamtes: Die Menschen, die sich regelmäßig für andere engagieren, müssen sichtbarer werden. Und es gibt in Dinklage weitere Bereiche (Integration, Jugend- und Mütterhilfe, Sprachkurse etc.), welche noch Menschen brauchen, die sich in diesen Bereichen engagieren. Für sie alle möchte ich eine Ansprechpartnerin sein.
- Wohnraum: Es gibt zu wenig und zu teuren Wohnraum in Dinklage. Es braucht mehr kleinere Wohnungen für Singles und Paare, in z.B. dreistöckigen Wohnhäusern. Auch die Grundstücke für Wohnbebauung müssen kleiner werden, sodass sich auch Familien mit kleinerem Geldbeutel eine Chance auf ein Eigenheim bekommen.
Gemeinsam für ein lebenswertes Dinklage!
Ich heiße Christian Morthorst, bin 54 Jahre alt, verheiratet und habe vier Kinder.
Nach meiner Ausbildung zum Gärtner und dem Studium zum Dipl. Ing. Landespflege habe ich mich 1996 in Dinklage als Handwerker mit meinem Garten- und Landschaftsbau-Betrieb selbständig gemacht. Hier bilden wir auch Lehrlinge aus.
Seit 2021 bin ich zusammen mit meiner Frau im Dinklager Stadtrat. Als Handwerker und Gärtner liegt mein Fokus auf den Bereichen Umwelt, Bauen und Wirtschaft. Hier habe ich viele Akzente setzen können, um unsere Stadt grüner, lebenswerter und ökologischer zu machen. Allerdings ist in unserer Stadt noch viel „Luft nach oben“ und daher einiges zu tun!! Trotz aller Dringlichkeit im Bereich Umweltschutz, weiß ich als selbständiger Handwerker natürlich, dass ein realistischer Bezug zu Umsetzbarkeit und wirtschaftlichen Interessen nicht fehlen darf. Auch weiß ich durch meinen über 25-jährigen Kontakt zu Dinklager Bürgern, was den Menschen in diesem Bereich wichtig ist und wo die Akzeptanz liegt. Ich würde mich daher freuen, meine Arbeit im Stadtrat fortsetzen zu dürfen, um Dinklage auf die ökologischen Herausforderungen der Zukunft weiter vorzubereiten.


Ich bin Claudia Meyer-Blömer, 49 Jahre alt, in Dinklage geboren und aufgewachsen. Nach einigen Jahren außerhalb bin ich ganz bewusst in meine Heimatstadt zurückgekehrt. Heute lebe ich hier mit meiner jüngsten Tochter.
Dinklage ist mein Zuhause. Hier bin ich verwurzelt und hier möchte ich mich dafür einsetzen, dass unsere Stadt auch in Zukunft für alle Menschen lebenswert bleibt. Von 2011 bis 2021 durfte ich als erste und einzige grüne Ratsfrau im Stadtrat Verantwortung übernehmen. Diese Zeit hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, zuzuhören, unterschiedliche Sichtweisen zusammenzubringen und gemeinsam gute Lösungen zu finden.
Beruflich komme ich aus dem technischen Bereich. Als staatlich geprüfte Technikerin für Maschinentechnik und Betriebswirtin bringe ich einen pragmatischen Blick auf viele Themen mit. Gleichzeitig prägen mich meine persönlichen Erfahrungen als alleinerziehende Mutter und als Mensch mit einer nicht sichtbaren Behinderung. Ein Jahr in den USA im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms hat mich persönlich geprägt und mir gezeigt, wie wichtig Demokratie, Offenheit und der Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen sind.
Bildung liegt mir auch über die Kommunalpolitik hinaus am Herzen. Als Vorsitzende des Stadtelternrates Dinklage und Mitglied des Vorstands des Kreiselternrates vertrete ich die Interessen der Eltern in den jeweiligen Schulausschüssen. Dieses Ehrenamt ist mir wichtig und unabhängig von meiner politischen Arbeit. Gleichzeitig gibt es mir wertvolle Einblicke in die Herausforderungen, die Familien und Schulen im Alltag beschäftigen.
Besonders am Herzen liegen mir gute Bildung, Barrierefreiheit, sichere Radwege, eine lebendige Innenstadt und ein starkes Ehrenamt. Ich wünsche mir ein Dinklage, in dem sich Kinder, Familien, ältere Menschen, Menschen mit Behinderung und Menschen mit Einwanderungsgeschichte gleichermaßen willkommen fühlen und selbstverständlich am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Vielfalt ist für mich eine Bereicherung. Niemand sollte aufgrund seiner Herkunft, einer Behinderung, seines Geschlechts, seiner Religion, seiner sexuellen Identität oder aus anderen Gründen benachteiligt werden.
Ein persönliches Herzensthema ist für mich der Alltagsradverkehr. Sechs Monate lang habe ich bewusst ohne eigenes Auto gelebt und meinen Alltag mit dem Fahrrad, zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln organisiert. Dabei habe ich selbst erlebt, wo gute Lösungen bereits funktionieren – und wo Menschen im Alltag noch vor Herausforderungen stehen. Wer möchte, dass mehr Menschen das Fahrrad im Alltag nutzen, muss dafür sorgen, dass sie sich sicher fühlen.
Seit Kurzem bin ich außerdem Teil der Inklusionsgruppe des Schützenvereins Dinklage. Die gemeinsamen Aktivitäten zeigen mir immer wieder, wie wichtig gelebte Inklusion und Begegnungen auf Augenhöhe für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt sind.
Ich wünsche mir ein Dinklage, das allen Menschen die gleichen Chancen bietet – unabhängig davon, woher sie kommen, wie sie leben oder welche Unterstützung sie benötigen. Politik sollte zuhören, verständlich erklären, Entscheidungen transparent machen und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Lösungen entwickeln. Dafür möchte ich mich mit Offenheit, Sachlichkeit und Herz weiterhin im Stadtrat einsetzen.
Ich heiße Simon Mesch, bin 25 Jahre alt und beende zurzeit mein Lehramtsstudium (Geschichte & Geographie).
Obwohl ich aufgrund des Studiums bis Oktober 2025 in Köln gewohnt habe, war ich nie ganz weg: Ich engagiere mich seit fast zehn Jahren in verschiedenen Vereinen der Stadt und nehme mit großer Freude an Veranstaltungen in Dinklage teil. Nun möchte ich den nächsten Schritt gehen und im Stadtrat an einem besseren Morgen für alle mitarbeiten. Hierzu zählt die Anpassung an den Klima- und Umweltwandel sowie seine Begrenzung, um Dinklage zukunftsfest zu machen.
Ein gutes Leben braucht auch eine starke Wirtschaft und starke Betriebe brauchen wiederum eine unterstützende und innovationsfördernde Politik. Eine selbstbestimmte Zukunft muss aber auch ermöglicht werden: Die Kommune sollte sich für Bildungs- und Chancengerechtigkeit einsetzen und Ungleichheiten abbauen. Dies gilt auch für eine Verkehrs- und Stadtplanung, in der alle mitbedacht werden, egal ob Auto-, Fahrrad- oder Rollstuhlfahrer. Dinklage ist lebenswert und familienfreundlich, weil sich hier viele Menschen engagieren. Dieser Einsatz sollte weiter gefördert werden. Für diese und weitere Themen möchte ich mich einsetzen:
Für ein noch besseres Morgen in unserem liebenswerten Dinklage.


Mein Name ist Nico Lanfer, ich bin 33 Jahre alt und in unserer schönen Stadt Dinklage aufgewachsen. Nach meiner Schulzeit habe ich ein Studium in Wilhelmshaven absolviert und mit einem Bachelor of Arts in Tourismusmanagement abgeschlossen.
Neben meinem Studium habe ich angefangen als freiberuflicher DJ zu arbeiten und zahlreiche Veranstaltungen im hohen Norden kulturell mitgestaltet und weiß, wie wichtig funktionierende Events für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt sind.
Ich kandidiere für den Stadtrat, um meine Erfahrungen einzubringen und meinen wirtschaftlichen Hintergrund mit dem grünen Gedanken zu verbinden. Mehr Tier- und Umweltschutz funktioniert am besten, wenn wir ihn wirtschaftlich klug und verträglich gestalten.
Meine ersten politischen Schritte möchte ich in meiner Heimat gehen, um frischen Wind und eine Politik auf Augenhöhe in den Stadtrat zu bringen.
Ein zukunftsorientiertes Handeln unserer Kommune geht mit echter Transparenz, sozialer Gerechtigkeit und der Gleichberechtigung aller Geschlechter einher – das sollte in unserer Gesellschaft zur Selbstverständlichkeit werden. Dafür setze ich mich ein.
Ich bin Florian Weber, 41 Jahre alt, Taxifahrer und lebe seit fast 13 Jahren in Dinklage. Ich bin verheiratet und kandidiere für Bündnis 90/Die Grünen bei der kommenden Kommunalwahl.
Mir ist der Ausbau des moobil+ Netzwerkes besonders wichtig. Die Busse müssen öfter fahren, der Abstand zwischen den Fahrten muss deutlich verringert werden – auch an Wochenenden. Da Dinklage keinen Bahnhof hat, ist ein besserer ÖPNV entscheidend für unsere Jugendlichen und alle Anwohner, damit wir mobil und umweltfreundlich unterwegs sein können.

